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Indexfonds und ETFs

Vermögensverwaltung mit ETF`s: Mehr Qualität und weniger Kosten im Portfolio

Studien zeigen: Der Mehrwert, den aktives Fondsmanagement in effizienten Märkten leisten kann, ist begrenzt. Das Exchange Trades Funds (ETFs) immer mehr an Beliebtheit gewinnen ist daher wenig verwunderlich. In Kernmärkten stellten ETFs deshalb eine interessante Alternative für Anleger dar. Die geringen Kosten sind bei dieser Anlage dabei nur ein Aspekt. Darüber hinaus bietet die Produktpalette weitere Vorteile wie eine hohe Transparenz und Flexibilität, die ETFs aufgrund Ihrer börsentäglichen Handelbarkeit liefern. Die Börsenfähigkeit verschafft den Fonds eine hohe Fungibilität. Anleger erhalten mit ETFs nicht nur Zugang zu verschiedenen Märkten, sondern auch einfach und schnell eine breite Streuung Ihres Portfolios. Schon mit wenigen Fonds kann man dieses Ziel erreichen.

ETFs folgen den Erkenntnissen moderner Finanztheoretiker. Hintergrund ist das Wissen, dass es bei voll funktionsfähigen Märkten nicht möglich ist den Markt auf Dauer zu schlagen. Einprägsam beschrieben vom amerikanischen Nobelpreisträger Eugene Fama in seiner Effizienmarktthese. Demnach ist es die intelligenteste und sinnvollste Strategie, nicht auf einzelne Werte zu setzen sondern den Markt als ganzes zu kaufen. Dafür sind Indexfonds ein ideales Instrument, da diese Marktabbildung Ihr Konstruktionsprinzip ist.

Hierzulande sind ETFs meist noch eine Domäne von institutionellen Anlegern, z.B. Versicherungen. Privatanlegern werden ETFs von Banken (obwohl schon seit über 10 Jahren in Deutschland möglich) meistens gar nicht erst angeboten. Dies hat vor allem mit dem hiesigen Geschäftsmodell zu tun. Banken leben von Provisionen. Für ETFs gibts dagegen keine. Dazu kommt, dass Banken die Papiere Ihrer Kunden häufig und unnötig umschichten. Auch das kostet Transaktionsgebühren, die vor allem die Gewinne der Banken erhöhen. Ständige Anpassungen im Deptot fallen bei "langweiligen" ETFs nich an.

Dabei ist der ständige Wechsel im Depot überhaupt nicht von Vorteil. Statistiken besagen, dass an 20 Börsentagen über 80 % der Rendite eines Depots erzielt werden. Diese Tage kenn aber im vorhinein niemand. Daher ist die beste Strategie um diese Rendit zu bekommen einfach das ganze Jahr investiert zu bleiben und dabei über die Märkte zu diversifizieren.

ETFs und Indexfonds gibt es sowohl für Aktien als auch Anleihen. Je nach Risikoneigung, Zielen und Anlagehorizont kann eine entsprechende Aufteilung erfolgen. Indexfonds bilden genau den Markt ab, ein Indexfonds auf den Dax kopiert also dessen Wertentwicklung. Und weil hierbei nichts gemanagt wird, muss auch kein Manager bezahlt werden.

Bei normalen Investmentfonds werden die Anleger meist mehrfach zur Kasse gebeten. Beim Kauf von Aktienfonds wird in der Regel ein Ausgabeaufschlag erhoben, der üblicherweise um die 5 % beträgt. Dazu kommen regelmäßige Kosten für das Management und Verwaltung und oftmals eine Erfolgsgebühr. Dabei kommen oftmals 1,5-2 % zusammen. All diese Kosten werden Jahr für Jahr dem Fondsvermögen entnommen. Die sog. Bestandsprovision (Kickback) für die Verkäufer mit bis zu 1% auf das Fondsvermögen  kann  mehr als die Hälfte der laufenden Fondskosten betragen.  Oftmals fressen die Gebühren die Erträge auf und mindern diese dadurch nachhaltig. Eine faire Marktrendite kann ich aber nur erhalten, wenn die Kosten niedrig gehalten werden. Dieser Kostenaspekt wird in vielen Anlageempfehlungen viel zu sehr vernachlässigt.  Viele Investmentfonds sind zudem untereinander austauchbar und rechtfertigen die hohen Gebühren nicht.

Dies alles können Anleger vermeiden. Die passiv gemanagten börsennotierten Indexfonds kosten Anleger eine Bruchteil im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds. Bei ETFs gibt es weder einen Ausgabeaufschlag noch Bestandsprovisionen. Die jährlichen Gesamtkosten von ETFs sind mit durchschnittlich 0,2-0,4 % sehr niedrig. Die Bankgebühren für den ETF- Kauf fallen im Vergleich kaum ins Gewicht.

Fazit: Einfach, kostengünstig und transparent - auch Verbraucherschützer loben börsengehandelte Indexfonds oder Exchange Trades Funds (ETFs) in den höchsten Tönen. Sie hätten eigentlich das Zeug zum Volksfonds. (so gelesen im Handelsblatt vom 23.10.2013 im Artikel "Was kostet die Welt")


 
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